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Geografie, Geologie

Die Schwäbische Alb ist die größte Karstlandschaft Europas. Mit dem Absinken des Meeresspiegels bildete sich der Jurakalk als jüngste Schicht. Neben den Witterungseinflüssen und Vulkanaktivitäten (z.B. Sternberg bei Gomadingen) hat besonders Wasser das typische Landschaftsbild gestaltet und geformt, indem es Ton und Mergel aus dem harten Gestein heraus schwemmte. Heute können wir die Überreste als bizarre Felsgebilde z.B. an den Talrändern bewundern. Bei Betrachtung der typischen Felsauswaschungen braucht es nicht viel Phantasie, um sich die Urgewalt der rauschenden Wassermassen vorzustellen.
Das Regenwasser löst weiterhin Kalk aus den Gesteinsschichten. Durch diese Ausschwemmungen haben sich im Untergrund Höhlen, Dolinen sowie unterirdische Wasserläufe (Karsterscheinungen) gebildet. Dadurch entstand ein umfangreiches Höhlennetz und machte das Karstgebirge zu einer der höhlenreichsten Lamdschaften Deutschlands. Nicht ohne Grund spricht man davon, dass die
Schwäbische Alb durchlöchert ist wie ein Schweizer Käse. Kommt das Wasser dann wieder an die Erdoberfläche, fällt der Kalk wieder aus und lagert sich z.B. in Fluß- und Bachbetten ab. Dies führt zu imposanten Ausformungen wie z.B. beim Wasserfall "Hoher Gießel" wo die Große Lauter über eine Kalktuffbarre ca. 5 m herabstürzt, oder die karkassenförmigen Sinterterrassen der Ach unmittelbar nach ihrem Quellbereich.     

Wasserfall Hoher Gießel
 
Felsen "Spitzer Stein" großes Lautertal

Lauterwasserfall "Hoher Gießel"

 

15 m hohes Felsgestein "Spitzer Stein" im Lautertal

 
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